125-Jähriges Jubiläum

Festakt zum 125-jährigen Jubiläum der Ortsgruppe Ehingen (Donau)IMG_3349IMG_3354IMG_3352IMG_3351IMG_3350IMG_3355IMG_3357IMG_3363IMG_3366IMG_3368IMG_3369IMG_3371IMG_3372IMG_3374IMG_3377IMG_3356IMG_3381IMG_3386IMG_3387IMG_3390IMG_3356IMG_3393IMG_3399IMG_3391IMG_3395

Friedhofsbegehung zur Totenehrung verstorbener Mitglieder am 13.04.2016
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2016 begeht die Ortsgruppe Ehingen ihr 125-jähriges Jubiläum. Sie ging 1891 aus dem   damaligen Verschönerungsvereins hervor, der maßgeblich den Bau den Wolfertturms initiiert und auch befördert hat. Nach den organisatorischen Aufgaben der ersten Jahre kam das Wandern und Erleben der Landschaft in den Schwerpunkt des Albvereinsleben in Ehingen.

Die Mitglieder stammten aus allen Berufen der damaligen Zeit, auch wenn Handwerker und Arbeiter kaum vertreten waren. Für die damalige bürgerliche Gesellschaft galt die Mitgliedschaft u.a. im Albverein damals als ein Muss.
Die Wanderungen fanden entsprechend der damaligen Arbeitszeiten und Arbeitstage ausschliesslich am Sonntag statt. Der aktive Ruheständler nach dem heutigen Verständnis war noch nicht geschaffen. Dennoch erreichte die Ortsgruppe am Vorabend des Ersten Weltkrieges 165 Mitglieder, bei ca. 4750 Einwohnern waren demnach 3 % der Ehinger Stadtbewohner Albvereinsmitglieder.

Der Ehinger Albverein überstand den Ersten Weltkrieg und nahm an Mitgliedern weiter zu. Die grosse Zäsur war 1933, als der Albverein nach dem Führerprinzip gleichgeschaltet wurden. Alle Führungsfunktionen waren mit Parteimitgliedern zu besetzen, die Jugendgruppen wurden aufgelöst. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand dann 1949 die Neugründung des Ehinger Albvereins statt. Schnell nahm er an Mitgliederzahl zu, auch eine aktive Jugendgruppe bestimmte das Vereinsleben.

Heute hat die Ehinger Ortsgruppe ca. 260 Mitglieder, wobei Ruheständler die Mitglieder bestimmen. So bestimmen jetzt die Seniorenwanderungen am Mittwoch das aktive Geschehen. Anstelle von Mehrtageswanderungen von Ort zu Ort ziehen die Mitglieder heute Wanderreisen vor. Jugendmitglieder gibt es nur wenige. Als weitere Aktivität sei das Projekt der Wiederherstellung der Wacholderheide nahe des Reiterhofes. Weiter erreichen die Monatstreffen mit Vorträgen und Besichtigungen auch die Mitglieder, die nicht mehr mit wandern können. So passt sich der Ehinger Albverein anderen Herausforderungen an.